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Carmina Burana
(Osternacht – Zwickau – Lukaskirche Zwickau, 1. und 2. April 2018)

Zum Werk:
(Auszug aus: A. Baumgartner, Propyläen Welt der Musik, 1989)

Komponist:

Carl Orff [10.07.1895 - 30.03.1982, München]
[Mehr zu Carmina Burana & C.Orff bei wikipedia]

Das Rad der Fortuna (aus dem Hortus Deliciarum, 12. Jh.)
Das Rad der Fortuna (aus: Hortus Deliciarum, 12. Jh.)
Die römische Göttin Fortuna (für die Griechen Tyche) bewegt das Glücksrad. Eine Figur steigt eben auf, oben sitzt eine Königsgestalt mit Schätzen reich ausgestattet. Weil sich aber das Rad weiterdreht, verliert sie alles, kann aber am untersten Punkt angekommen wieder aufsteigen.

Inhalt:

Weltliche Gesänge aus der Benediktbeuerner Handschrift. Entstanden 1937 aus 25 Gesängen zu 3 Teilen aus mittelalterlichen Vagantenlieder gemischt in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache. Als Teil einer Trilogie, der szenischen Kantate “Trionfi”, bestehend “Carmina Burana”, “Catulli Carmina” und “Trionfo di Afrodite”.

  • Teil I “Fortuna” (Hymnus), “Primo vere” und “Auf dem Anger”, gefolgt von Lobpreisungen der Frühlingsfreuden, Tanzmusik und Liebeslieder
  • Teil II “In Taverna” (In der Schenke): Klage über die Nichtigkeit des Lebens, das allein nur der Lust geweiht zu werden wert ist. Der Gesang steigert sich zu orgiastischer Fröhlichkeit
  • Teil III “Cour d'amour” (Liebeshof): Gesänge des werbenden Ritters und seiner umworbenen Dame. Ein Chorhymnus feiert ekstatisch die “Venus generosa”. “Fortuna” (Hymnus, Wiederholung aus Teil I) beschließt das Werk